Opéra Garnier (Innen)

Einer der schönsten Bauten in Paris ist für mich die Opéra Garnier. Es ist empfehlenswert, an einer öffentlichen Führung teilzunehmen oder gar eine Opernaufführung zu besuchen. Die beste Reisefreundin et moi, bekamen die Gelegenheit, sogar eine Opernpremiere zu sehen. Liebe Freunde haben uns die Premierenkarten geschenkt. Es war eine riesengroße Überraschung und ein unvergessliches Erlebnis. Wir hatten sogar Logenplätze und fühlten uns dort auf Plätzen aus roten Samt zurückversetzt in die Zeit der „Belle Époque“...



Die Oper wurde von 1860 bis 1875 durch Baumeister und Architekt Charles Garnier im Auftrag von Napoléon III. erbaut. Das Innere der Oper ist einfach überwältigend und von neobarocker Pracht. Marmor, Gold, roter Samt, prachtvolle Kronleuchter, Gemälde, darunter das berühmte Deckengemälde im Zuschauerraum von Marc Chagall. Man schaut sich um mit großen Augen und kommtaus dem Staunen nicht heraus - beim Flanieren durch „Le grand Foyer“ , über die breiten Treppen, Flure und Gänge…


Gedanken an das „Phantom der Oper“ drängen sich auf, denn tatsächlich ist dieses Opernhaus der Originalschauplatz der fantastischen Geschichte des Phantoms. Realer Hintergrund sind mysteriöse Geräusche aus dem Untergrund während der ersten Aufführungen sowie ein nie völlig aufgeklärter Unfall, bei dem das Gegengewicht des tonnenschweren Kronleuchters am 20. Mai 1896 herunterstürzte und die 56jährige Concierge Madame Chomette aus der Rue Rochechouart tötete. Diese Ereignisse und die Angst der Theaterleute vor dem unheimlichen Keller, seinen labyrinthartigen Gängen und dem ihnen unbekannten Grundwassersammelbecken schufen den Mythos rund um den „Operngeist“…



Einen interessanten Film zum Bau der Oper gibt es hier zu sehen:
Die Pariser Opéra Garnier (Ausschnitt) - videos.arte.tv

Und zu Opéra direkt geht es hier entlang:
www.operadeparis.fr