Midnight in Paris

Quasi ein „Muss“ für alle Parisfans ist der neue Kinofilm von Woody Allen „Midnight in Paris“. Meine beste Parisreisefreundin von allen "et moi", haben uns einen schönen Abend gegönnt und sind zum Schwelgen und Eintauchen in wunderbare Parisbilder ins Kino gegangen. Mit dem Film, der zurzeit in den deutschen Kinos läuft, wurden am 11. Mai 2011 die Internationalen Filmfestspiele von Cannes eröffnet. Der Film besticht nicht nur durch seinen Aufnahmen, die viele schöne Plätze in Paris zeigen, sondern auch durch seine Handlung, die die Zuschauer auch in das Paris der 1920er Jahre sowie die Zeit der "Belle Époque" entführen. Es ist ein sehr poetischer Film mit viel Witz und Esprit, so ganz in der Machart von Woody Allen. Davon zeugt auch ein netter und durchaus sympathischer Gastauftritt der französischen Präsidentengattin und First Lady der Grande Nation, Carla Bruni Sarkozy, die eine kleine Rolle als Fremdenführerin hat und ihren Gäste den Park Rodin zeigt...



Im Mittelpunkt der Handlung steht der erfolgreiche Hollywood-Drehbuchautor Gil Pender, der an seinem ersten Roman arbeitet. Er besucht Paris und wird von seiner Verlobten Inez sowie deren Eltern John und Helen begleitet. Während diese den Aufenthalt vor allem zum Shopping nutzen, ist Gil von Paris fasziniert und würde sich gerne dort niederlassen. Eines Tages trifft das Paar zufällig auf Inez’ Freund Paul und seine Frau Carol, mit denen Gil und Inez von nun an viel Zeit verbringen. Gil allerdings ist von dem in seinen Augen pseudo-intellektuellen Paul weniger angetan als seine Verlobte und so kapselt er sich von der Gruppe ab. Auf einem nächtlichen Spaziergang durch die Gassen von Paris verirrt sich Gil und gerät um Mitternacht unversehens in eine längst vergangene Zeit – das Paris der 1920er Jahre. Als sich ihm F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, weitere Vertreter der sogenannten Lost Generation und der Surrealisten (Salvador Dalí, Man Ray, Luis Bunuel u. a.) vorstellen, kann er sein Glück kaum fassen und verbringt von nun an jede Nacht mit seinen neuen Freunden…



Das Hintergrundbild für das Filmposters lieferte übrigens Vincent van Gogh. Es trägt den schönen Titel „La Nuit Etoilé“ (Sternennacht). Van Gogh hat es im Juni 1889 in Saint-Rémy-de-Provence gemalt. Es hängt heute im Museum of Modern Art in New York.

Filmtrailer: