Zu Gast bei den Gorillas

Ich war seit ewigen Zeiten nicht mehr im Zoo Hannover. Der letzte Besuch dürfte gut 25 Jahre zurück liegen. In diesem Sommer haben wir es endlich geschafft, uns den neuen Zoo anzuschauen. Der Zoo in Hannover wurde in den letzten Jahren total umgekrempelt und präsentiert sich seit über einem Jahrzehnt als Erlebniswelt bzw. als „Zoo der Zukunft“, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen für Tiere zu begeistern. Mich muss man nicht begeistern, denn ich liebe Tiere, bis auf jene, die sechs spindeldürre Beinchen haben und so manche Ecke im Haus mit ihren feinen, fast durchsichtigen Webkünsten verschönern…



Der Zoo Hannover wurde im Jahr 1865 als Stadtparkzoo gegründet. Auf 22 Hektar leben heute, nach Angaben des Zoos 3.414 Tiere in 237 Arten. Die Tiere werden in sieben einzigartigen Themenwelten gezeigt. Die Besucher durchstreifen auf ihrem Rundgang die afrikanische Flusslandschaft Sambesi, den Gorillaberg, den indischen Dschungelpalast, das niedersächsische Bauerndorf Meyers Hof, das Kinderland Mullewapp, das australische Outback sowie die neue Kanadalandschadt Yukon Bay und können die Tiere, in großen Freigehegen beobachten, die den natürlichen und ursprünglichen Lebensräumen nachempfunden sind. Das ist wirklich fantastisch und begeistert jährlich rd. 1,6 Mio. Besucher, was für das Konzept spricht. Mehrfach wurde der Zoo schon dafür ausgezeichnet. Auch wir waren begeistert von der beeindruckenden Erlebniswelt des Zoo Hannover.

Super sind natürlich immer unsere nahen Verwandten, die Menschenaffen. Zehn Gorillas leben in Hannover auf dem Gorillaberg, einer 7.500 ha großen spektakulären Urwaldlandschaft. Beschützt vom stattlichen Silberrücken und Clan-Chef „Buzandi“, gewährte uns die "Affenfamilie" einen Einblick in ihr Leben. Vor allem die jungen Gorillas sorgten für viel Freude durch ihre Aktivitäten…











Wirklich impossant, der riesige Silberrücken namens "Buzand", der alles fest im Blick hatte...