„Kopf von angenehm ausgeprägter Form, mit ausdrucksvollen Gesichtszügen.“
In der „Glyptothek“ in München konnte ich zahlreiche Charakterköpfe der griechischen und römischen Antike bewundern, darunter kindliche, männliche, weibliche und natürlich auch göttliche und königliche. Beeindruckend fand ich bei meinem Rundgang die gezeigte Frisurenvielfalt. Besonders gut gefiel mir dabei der antike „Afrolook“ einer römischen, wie ich finde, ziemlich herb aussehenden Schönheit, aus dem Jahre 80 AD.

Die „Glyptothek“ ist ein sehr interessantes Museum, dass sich am Königsplatz befindet. auch dieser ist sehr sehenswert. Die Glyptothek beherbergt die staatliche Sammlung antiker griechischer und römischer Skulpturen. Eine Berühmtheit der Sammlung ist der „Barberinische Faun“, der schon um 300 vor Christus Maßstäbe in der Bildhauerkunst setzte. Eine weitere werte Kostbarkeit sind die 1813 erworbenen wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, die so genannten "Ägineten".

Das imposante Gebäude der Glyptothek wurde auf Wunsch des bayerischen Königs Ludwig I. von Leo von Klenze entworfen und bis 1830 gebaut, um die private Sammlung des Monarchen in einem würdigen Umfeld präsentieren zu können. Die Glyptothek istdas älteste Museum der Stadt München. Die Sammlung zeigt Statuen aus vier verschiedenen Epochen der Antike: der archaischen Zeit, der klassischen Zeit, des Hellenismus und der Zeit des Römischen Reiches. In der Glyptothek stehen sowohl weltberühmte Originale als auch römische Kopien griechischer Meisterstücke. Wunderschön ist auch der Innenhof der Glyptothek, der im Sommer zum Verweilen und Kaffeetrinken einlädt.
Gegenüber der Glyptothek befindet sich die Staatliche Antikensammlung. Der Kauf eines Kombitickets für beide Museen lohnt sich.