Die Häschenschule

„Kinder“, spricht die Mutter Hase,
„putzt euch noch einmal die Nase
mit dem Kohlblatt-Taschentuch!
Nehmt nun Tafel, Stift und Buch!
Tunkt auch eure Schwämmchen ein!
Sind denn eure Pfötchen rein?“
„Ja!“ – „Nun marsch, zur gehen!“
„Mütterchen, auf Wiedersehn!“


Es ist der Kinderbuchklassiker zu Ostern – „Die Häschenschule“. Generationen von Kindern sind mit diesem zauberhaften Buch aufgewachsen. Viele können zumindest die ersten Zeilen und Verse auswendig aufsagen. Die Häschenschule ist ein zeitlos schönes Buch mit nostalgischen Zeichnungen, die einfach bezaubernd sind. Das Buch von Fritz Koch-Gotha und Albert Sixtus ist eines der bekanntesten Bilderbücher des letzten Jahrhunderts und es wird wohl diesen Status im 21. Jahrhundert für sich in Anspruch nehmen können. Kaum eine Generation, die die Häschenschule nicht mit frühen Kindheitserinnerungen an ein glückliches Osterfest in Verbindung bringt.



Albert Sixtus (1892-1960) prägte die deutsche Kinderbuchtradition in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine fröhlichen Verse erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Autor von Kinderbüchern war darüber hinaus als Lehrer tätig. Illustrator Fritz Koch-Gotha (1877-1956) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der bekanntesten Illustratoren Deutschlands. Nach seinem Studium an den Kunstakademien Leipzig und Karlruhe lebte er ab 1902 als freischaffender Künstler in Berlin, wo er in erster Linie humoristische Pressezeichnungen anfertigte. Mit der »Häschenschule« begann 1923 seine Karriere im Bereich der Kinderliteratur. Im Jahr 1924 erstmals erschienen, hat dieses in Reime abgefasste Bilderbuch seinen Weg durch die Bücherregale vieler Generationen gemacht...