Skógar



Skógar (isl. Wald) ist ein kleiner Ort in der südisländischen Gemeinde Rangárþing eystra mit 25 Einwohnern und liegt 4 m über Meereshöhe. Skógar ist 154 Straßenkilometer von Reykjavík entfernt und liegt zwischen den Gletschervulkanen Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull. Hier finden sich die Bezirksschule und ein Regionalmuseum. Der Fluss Skógá mündet einige Kilometer entfernt ins Meer. Der Name des Ortes deutet darauf hin, dass die Gegend in früherer Zeit vermutlich bewaldet gewesen ist. Die bekannteste Sehenswürdigkeit des Ortes ist der 60 m hohe Wasserfall Skógafoss.

In Skógar befindet sich das ganzjährig geöffnete Heimat- und Freilichtmuseum Byggðasafnið í Skógum, das wir besucht haben. Man findet dort im Stil der Zeit eingerichtete Torfhöfe und andere Gebäude, meist aus dem 19. Jahrhundert, eine Kirche und eine kleine Schule.






Auch ein Verkehrsmuseum mit einer großen Halle voller Autos, Boote und kleiner Flugzeuge sowie ein größeres Museumsgebäude mit Gebrauchsgegenständen, Kunsthandwerklichem und Kunstwerk befinden sich dort. Besonders haben mich das Schneeräumauto "Marke Eigenbau" und die voll eingerichtete Schuhmacherwerkstatt beeindruckt.