Jim Knopf

Sehr gute alte Bekannte aus der Augsburger Puppenkiste sind natürlich Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und die Lok Emma. Die Fernsehproduktionen der Augsburger Puppenkiste haben nicht nur die Abenteuer von Jim Knopf in die deutschen Wohn- und Kinderzimmer gebracht, sondern auch das Marionettentheater berühmt gemacht. Die Fernsehproduktionen werden jedoch nicht als Stücke in der „Kiste“, wie sich das Theater selbst nennt, aufgeführt. Hier laufen dafür viele andere wunderbare Aufführungen, wie z. B. "Der Kleine Prinz" oder "Frau Holle".



In der Ausstellung „Helden der Kinderzimmer“, ist die gesamte Szenerie von Jim Knopf aufgebaut, samt großer Plastikfolie, die das Meer darstellt. Und "Frau Mahlzahn" ist genau noch so gruselig wie früher im Fernsehen. Das Titellied der TV-Serie „Eine Insel mit zwei Bergen…“ ist wie die Geschichte von Jim Knopf ein Evergreen mit Kultstatus. Vorlage für die bekannte Adaptionen durch das Marionettentheater ist das Kinderbuch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ des deutschen Schriftstellers Michael Ende aus dem Jahr 1960. Der Folgeband aus dem Jahr 1962 heißt „Jim Knopf und die Wilde 13“. Beide Bücher gehören zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kinderbüchern im deutschsprachigen Raum. Für "Jim Knopf" wurde Michael Ende im Jahr 1960 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Die ersten fünf Teile der Serie wurden 1961/62, noch in schwarz/weiß ausgestrahlt. 1977/78 gab es eine Neuverfilmung diesmal in Farbe. Ich erinnere mich gern an wunderbare Stunden vor der "Flimmerkiste" und an den spannenden Moment, wenn die Puppenkiste ihre Deckel öffnete. Einfach herrlich und unvergesslich!





Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
(Quelle: wikipedia)

Die Insel Lummerland erhält eines Tages einen neuen Bewohner: Der Postbote bringt ein Paket, in dem sich ein kleiner schwarzer Junge befindet. Das kleine Waisenkind erhält den Namen „Jim“, weil es „genau so aussieht“, und wird von der Ladenbesitzerin Frau Waas großgezogen. Als der Junge Jim Knopf größer wird, wird die Insel aber zu klein für alle ihre Bewohner und Lukas der Lokomotivführer und sein bester Freund Jim verlassen bei Nacht und Nebel die Insel mit der zum Schiff umgebauten Lokomotive Emma. Sie landen nach langer Seereise in Ping, der Hauptstadt von Mandala/China (ursprünglich China, dann umbenannt in Mandala, wobei Bücher mit beiden Fassungen in Umlauf waren, in neueren Versionen wieder einheitlich Mandala), wo sie von Ping Pong erfahren, dass die Prinzessin Li Si verschwunden ist, und machen sich auf, sie zu suchen. Man hatte eine Flaschenpost von Li Si gefunden, in der sie angab, sich in der Drachenstadt Kummerland jenseits des Gebirges „Krone der Welt“ zu befinden.

Um die Krone der Welt zu überwinden, gibt es nur eine Möglichkeit: die Durchquerung des Tals der Dämmerung. Nur ganz knapp entkommen die beiden Abenteurer dabei dem Tod und erreichen die Wüste namens „Das Ende der Welt“. Dort erleben sie erst einen großen Schrecken, lernen dafür jedoch den freundlichen Scheinriesen Herrn Tur Tur kennen, der ihnen davon abrät, weiterzufahren. Als sie nicht auf ihn hören wollen, hilft er ihnen jedoch weiter und führt sie bis zur Region der Schwarzen Felsen. Nachdem Jim und Lukas den unheimlichen „Mund des Todes“ passiert haben, erreichen sie das Land der tausend Vulkane. Mit Hilfe des Halbdrachens Nepomuk gelangen sie in die Drachenstadt Kummerland und zur Alten Straße 133, wo die Schule des Drachen Frau Mahlzahn liegt. Sie erfahren, dass viele Kinder, unter ihnen die vermisste Prinzessin Li Si, von der Wilden 13 entführt und an Frau Mahlzahn verkauft worden sind. Jim Knopf und Lukas können schließlich Frau Mahlzahn überwinden und einfangen und die Kinder befreien. Auf dem gelben Fluss, der an Frau Mahlzahns Haus vorbei und unterirdisch durch die Krone der Welt fließt, kehren sie nach Ping zurück, wo sie erneut eine Überraschung erleben. Emma hat ein Baby namens Molly bekommen, so dass Jim endlich auch ein richtiger Lokomotivführer mit einer eigenen Lokomotive sein kann.

Jim Knopf und die Wilde 13
Seit den Abenteuern, die Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im ersten Band erlebt haben, nimmt das Leben auf Lummerland seinen Lauf. Als eines Tages der Briefträger mit seinem Postschiff gegen Neu-Lummerland stößt, weil er es nicht gesehen hat, beschließen sie, einen Leuchtturm zu installieren. Nur ist Lummerland viel zu klein, um einen solchen bauen zu können. Ein Leuchtturm, der gleichzeitig groß und klein ist, muss her. Jim denkt an den Scheinriesen Herrn Tur Tur und die beiden Abenteurer machen sich mit Emma und Molly auf den Weg in die Wüste Ende der Welt, um Herrn Tur Tur nach Lummerland zu bringen. Im Barbarischen Meer helfen Jim und Lukas der Meerjungfrau Sursulapitschi und ihrem Vater, dem Meerkönig Lormoral gern weiter, als diese sie bitten, das Meeresleuchten zu reparieren. Am Großen Gurumusch-Magnetfelsen gelingt ihnen dies, jedoch erfahren sie, dass das Meeresleuchten unter Kontrolle gehalten werden muss, weil sein Einschalten gleichzeitig die eigentliche Funktion der Magnetfelsen aktiviert. Nachdem sie für dieses Problem eine Lösung gefunden haben, merken sie, dass Molly von Piraten entführt worden ist. Zum Glück erwacht in Ping der Goldene Drache der Weisheit, der ihnen weiterhelfen kann. Sie erfahren, dass die Wilde 13 hinter der Entführung steckt. Nachdem die Chinesische Flotte von den Piraten besiegt wird, müssen sich Jim Knopf und Lukas persönlich ins Land, das nicht sein darf aufmachen, um die Wilde 13 zu besiegen und Molly zu befreien.

Personen:



Jim Knopf ist die Hauptfigur beider Bücher. Jim kommt als kleines Baby als Waise mit der Post nach Lummerland. Er wächst bei der Insel-Krämerin Frau Waas auf und macht eine Lokomotivführerlehre bei Lukas, der zudem sein bester Freund ist. Er hat außerdem (was für einen Lokomotivführer sehr praktisch ist) dunkle Haut. Dies wird auch später damit erklärt, dass er in der 33. Generation von einem der Heiligen Drei Könige, nämlich Caspar, abstammen soll. Seinen Namen bekam er, als Frau Waas auf sein nicht zu stopfendes Loch in der Hose voller Verzweiflung einen Knopf nähte, damit Jim es einfach auf- und zuknöpfen kann. Seinen Vornamen Jim hat Lukas ihm gegeben, weil der Junge, wie er sagt, „einfach so aussieht“.


Lukas
der Lokomotivführer lebt auf Lummerland. Er ist klein und rund und trägt eine Schirmmütze, einen Arbeitsanzug und raucht Pfeife. Lukas hat blaue Augen und sein Gesicht ist immer „fast ganz schwarz von Öl und Ruß“, trotz fleißigen Gebrauchs einer speziellen Lokomotivführerseife. Lukas ist so stark, dass er eine Eisenstange zu einer Schleife binden könnte. Lukas' Hobby ist das Kunstspucken – er ist so gut darin, dass er sogar einen Looping spucken kann. Bevor Lukas und sein bester Freund Jim Knopf zu ihren Abenteuern aufbrachen, fuhr er normalerweise täglich mit seiner Lokomotive Emma durch die fünf Tunnel von Lummerland und pfiff dabei zweistimmig.

Emma ist die Lokomotive von Lukas. Sie ist eine „gute, wenn auch vielleicht etwas altmodische Tender-Lokomotive“ und ist etwas dick. Auf den Abenteuerreisen von Lukas und Jim Knopf wird Emma zu einem Schiff, einem Landfahrzeug ohne Schienen, einer Fluglokomotive und einem „Perpetumobil“ umfunktioniert. Am Ende des ersten Bands hat Emma eine Tochter bekommen, die Baby-Lokomotive Molly.



Alfons der Viertel-vor-Zwölfte ist der König von Lummerland. Er lebt in einem Schloss zwischen den beiden Berggipfeln. Sein Name kommt daher, dass er um Viertel vor Zwölf geboren wurde. Alfons der Viertel-vor-Zwölfte gilt als guter Herrscher. Er sitzt den ganzen Tag mit einer Krone auf dem Kopf und in einem Schlafrock aus rotem Samt sowie Pantoffeln herum und telefoniert mit einem goldenen Telefon mit anderen Königen. König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte hat zwei Untertanen, Frau Waas und Herrn Ärmel. (Lukas ist kein Untertan, er ist als Lokomotivführer Beamter im Staatsdienst.) Unter der Woche regiert Alfons, an Sonn- und Feiertagen tritt der König um Viertel vor Zwölf ans Fenster und winkt mit der Hand. Seine Untertanen jubeln ihm dann zu und Emma pfeift. An hohen Feiertagen spendiert der König seinen Untertanen und Lukas ein Eis, das er im Kaufladen von Frau Waas bestellt.

Herr Ärmel ist ein Untertan von König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften. Er trägt einen steifen Hut auf dem Kopf und geht immer mit seinem Regenschirm spazieren. Er lebt in einem gewöhnlichen Haus. In den Originalromanen hatte Herr Ärmel keinen bestimmten Beruf; er war „hauptsächlich Untertan und wurde regiert“, erst gegen Ende des zweiten Teils wird er schließlich zum Privatlehrer von Jim, Li Si und den anderen Kindern auf Jamballa. In den Verfilmungen mit der Augsburger Puppenkiste ist Herr Ärmel von Beruf Fotograf.

Frau Waas lebt ebenfalls auf Lummerland und ist der zweite Untertan von König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften. Sie ist rund und dick und hat rote Wangen. Frau Waas lebt in einem Haus mit einem Kaufladen, in dem man alles kaufen kann, was man so braucht. Herr Ärmel kauft regelmäßig bei Frau Waas ein. Als Jim Knopf nach Lummerland kam, wurde Frau Waas seine Adoptivmutter. Ihr Name stammt daher, dass ihre Vorfahren etwas schwerhörig waren und daher immer „Waaaaas?“ fragten, sobald sie etwas nicht verstanden hatten.

Türhüter, das rangniederste Mitglied des Kaiserlichen Amtes. Ein etwas schnöseliger Beamter, den Jim und Lukas zunächst nur als „dicken gelben Kopf, der Schwierigkeiten macht“ und nur durch die Türklappe kennen lernen. Er verweigerte ihnen den Einlass, da sie anfangs keinen konkreten Grund für ihren Besuch oder gar eine persönliche Einladung des Kaisers vorweisen konnten, meldete ihr Anliegen aber pflichtbewusst auf dem üblichen Dienstweg an den Obertürhüter weiter.




Ping Pong ist das zweiunddreißigste Kindeskind von Herrn Schu Fu Lu Pi Plu und beim ersten Treffen mit Jim und Lukas 368 Tage alt. Ping Pong ist so klein, dass sein Kopf nicht größer als ein Tischtennisball ist. Jim und Lukas lernen ihn kennen, als sie bei ihrer Ankunft in Mandala versuchen, mit Emma Geld zu verdienen, um sich etwas zu essen kaufen zu können. Er bringt ihnen eine Mahlzeit aus der Küche des kaiserlichen Oberkochs und klärt sie darüber auf, dass Prinzessin Li Si vermisst wird.

Die Bonzen sind die Minister und ranghöchsten Beamten des Reiches Mandala. Der oberste oder Premierminister trägt hier den Titel „Oberbonze“.
Oberbonze Pi Pa Po Wird als sehr dick, machtversessen und neidisch beschrieben. Er hätte Prinzessin Li Si gerne zur Frau gehabt, hat aber gleichzeitig viel zu viel Angst, sie selber aus der Drachenstadt zu befreien. Als die Meldung von den zwei Fremden, die zu dieser Heldentat bereit wären, nach einem langen und verschlungenen Weg durch die Instanzen des Kaiserlichen Amtes bei den Bonzen anlangt, beschließt er, sie als Spione verhaften und hinrichten zu lassen. Während einer für Jim und Lukas quälend langwierigen, sehr von oben herab und in schlimmstem „Beamtenchinesisch“ geführten Unterredung gelingt es ihm tatsächlich, Lukas zu einer „Bonzenbeleidigung“ zu provozieren und durch die Palastwache abführen zu lassen.

Wachtruppe des Kaiserpalastes mit zweiunddreißig Mann und einem Hauptmann, der als einziges Gehorchen gelernt hat und dies konsequent durchzieht, ohne je nach Sinn oder Zulässigkeit eines Befehles zu fragen. Die Wache führt Jim und Lukas zu den Bonzen und sollte sie auch zum Richtplatz führen, ehe der Kaiser im letzten Augenblick einschritt.

Herr Schu Fu Lu Pi Plu
, ist Oberhofkoch des Kaisers von Mandala. Setzt sich zu besonderen Anlässen seine größte Kochmütze, angeblich so groß wie ein Federbett, auf. Herr Schu Fu Lu Pi Plu ist außerdem der Großvater des Winzlings Ping Pong.

Herr Tur Tur ist ein „Scheinriese“: Je weiter man von ihm entfernt ist, desto größer sieht er aus. Nur wer sich ganz nah an ihn heran wagt, erkennt, dass er genauso groß ist wie jeder normale Mensch. Weil sich das aber niemand traut, ist Herr Tur Tur sehr einsam. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer treffen Herrn Tur Tur auf ihren weiten Reisen. Sie verirrten sich in der Wüste „Ende der Welt“, aus der ihnen Herr Tur Tur heraushilft. Später wird Herr Tur Tur ein lebendiger Leuchtturm für Lummerland, damit der Postbote nicht immer mit seinem Schiff mit der Insel kollidiert.

Kaiser von Mandala,Pung Ging, so sein Name, ist ein großer, gütiger, sehr alter Mann mit einem langen Bart. Nach einer Warnung durch Ping Pong befreit er Jim und Lukas im letzten Moment aus den Fängen von Herrn Pi Pa Po und der Palastwache. Fortan stehen sie als die heiß ersehnten Retter seiner Tochter Li Si unter seinem persönlichen Schutz.

Blüten der Gelehrsamkeit, die hofeigenen Gelehrten des Kaisers, die aufgrund des allgemein schon hohen Bildungsgrades der Mandalanier als nahezu wirklich allwissend gelten. Sie klären Jim und Lukas über alles wissenschaftlich bisher Bekannte über Drachen, die Drachenstadt Kummerland und den Weg dorthin auf.

Im Grunde genommen ist Nepomuk nur ein Halbdrache, da seine Mutter keine Drachendame, sondern ein Nilpferd war. Dies bemerkt man auch an seiner kleinen Zunge. Als Jim Knopf und Lukas im Land der Vulkane die Kohlen für ihre Lokomotive Emma ausgehen, besorgt ihnen Nepomuk neues Brennmaterial und zeigt ihnen den Weg zur Drachenstadt. In der späteren Fortsetzung wird Nepomuk der Magnetwächter von Gurumuschs Magnet.



Frau Mahlzahn ist ein Volldrache, die von der Wilden 13 Kinder kauft, welche sie in ihrer Schule in der Alten Straße 133 gefangen hält und mit Unterricht quält. Frau Mahlzahn wird von Jim, Lukas und mit der Unterstützung von Emma gefangen genommen und nach Ping gebracht, wo sie sich in einen goldenen Drachen der Weisheit verwandelt.

Prinzessin Li Si ist die Tochter des Kaisers von Mandala. Sie ist sehr klug, wird aber dennoch auf einem Ausflug von der Wilden 13 gefangen genommen und an Frau Mahlzahn verkauft. Nach ihrer Befreiung will sie Jim Knopf das Schreiben und Lesen beibringen, da sie ihn später einmal heiraten möchte. Sie möchte schließlich einen klugen Ehemann bekommen.

König Lormoral ist der Meerkönig und Herrscher über die Unterwasserstadt „Jamballa“, welcher wegen des alten und nicht mehr funktionierenden „Kristalles der Ewigkeit“, das die Unterwasserwelt erhellen und alles Widerliche aus den Tiefen des Meeres fernhalten soll, ziemlich beunruhigt ist. Er benötigt dringend Hilfe und beauftragt den Schildnöck Uschaurischuum das Kristall der Ewigkeit wieder herzustellen, doch dafür braucht Uschaurischuum die Partnerschaft mit einem Feuerwesen und trifft gegen Ende der Geschichte auf den Halbdrachen Nepomuk und erstellt mit ihm das Kristall der Ewigkeit. Doch als Jim um seine vermisste Lokomotive Molly trauert, ist der mit von der Partie und findet schließlich die Gesuchte.

Uschaurischuum ist ein Schildnöck, ein schildkrötenartiges Wasserwesen, welches ebenfalls in König Lormorals Unterwasserstadt wohnt. Es ist in Sursulapitschi, die Tochter des Meerkönigs, unsterblich verliebt, doch ihrer Heirat steht das sagenumwobene Kristall der Ewigkeit im Wege, welches durch Uschaurischuum erst wieder neu erschaffen werden muss, um das Meeresleuchten wieder einzuschalten, welches alle unheimlichen Meeresungeheuer von den friedvollen Meereslebewesen und der Unterwasserstadt fernhält.

Sursulapitschi,ist die zweite Tochter des Meerkönigs Lormoral und gleichzeitig die Verlobte von Schildnöck Uschaurischuum, welcher allerdings, solange er nicht das Kristall der Ewigkeit wiederherstellt, seine Sursulapitschi nicht heiraten kann. Auch sie ist an der Suche nach Jims Lokomotive Molly beteiligt, welche spurlos verschwunden ist.

Die Wilde 13 ist eine gefährliche Bande von Piraten, die mit ihrem Segelschiff, einem wendigen, stabilen Dreimaster mit blutroten Segeln, die Weltmeere unsicher machen. Noch in den gefährlichsten Situationen singen sie ihr Lieblingslied: „Ho ho ho und ein Faß voller Rum“. Sie entführen Prinzessin Li Si und verkaufen sie an den Drachen Frau Mahlzahn. Sie hatten auch schon Jim Knopf an den Drachen verkauft, aber durch ein postalisches Versehen ist er dann auf Lummerland statt in Kummerland gelandet. Sie wohnen in dem Land, das nicht sein darf. Beim Abzählen ihrer Mannschaftsstärke ist der Wilden 13 ein kleiner Fehler unterlaufen. In Wirklichkeit sind sie nur 12 Piraten.