Isländer

"Das Glück der Erde - liegt auf dem Rücken der Pferde."

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Isländer bzw. Islandponys sind eine ganz besondere Pferderasse. Sie sind klein, robust und können auch von Erwachsenen geritten werden.



Diese struppigen Gesellen sind ganz zauberhaft. Jeder zweibeinige Isländer heißt es, besitzt so einen vierbeinigen Freund. Als „Islandpferd“ anerkannt werden nur rein gezogene Tiere, deren sämtliche Vorfahren lückenlos in Island geboren worden sind. In Island ist die Einfuhr von Pferden verboten. Das Fell der Islandpferde kann sehr viele Farben vorweisen. Eine weitere Besonderheit dieser Pferde ist die fünfte Gangart, der so genannte Tölt oder Pass. Diese Gangart sieht irgendwie putzig aus, vor allem wenn Erwachsene auf dem Pferd sitzen. Die Isländer sind bei Wind und Wetter draußen und genießen die Weiten der Landschaft.



Bei unserer Islandrundreise haben wir eine Nacht auf einem Pferdehof verbracht. Dabei habe ich einen Isländer aufgrund seiner Keckheit richtig ins Herz geschlossen. Alle Ponys waren niedlich und zutraulich, aber der "Braune" startete eine richtige Charmeoffensive. Wie im Bild zu sehen, waren die Ponys eingepfercht. Doch dem "Chef" der Herde war es hier offensichtlich zu langweilig. Außerdem lockte das frische Gras außerhalb der Umzäunung.



Äußerst schlau und trickreich büchste er immer wieder aus dem Pferch aus, um sich Zutritt zum freien Gelände zu verschaffen. Mit den Vorderbeinen trat er die unteren Seile herunter, mit dem Kopf drückte er die oberen Seile weg, dann schob er sich ins Freie. Wenn er genug gegrast hatte ging er ruhig auf die gleiche Weise wieder zurück zu den anderen Ponys.



Das dieser Kerl, gern zu allerlei Schabernack aufgelegt war, zeigt eindeutig dieses Bild...



Bezaubernd waren auch andere Isländer, die noch wir im weiteren Verlauf der Reise sahen.