Martinique gehört zum Bogen der kleinen Antillen, genauer gesagt zu den Inseln über dem Winde, einer Vulkankette, die das Karibische Meer vom Atlantik abgrenzt. Faszinierend wirkt die Insel aufgrund ihrer vielfältigen wunderschönen Landschaften: Den Norden teilen sich Tropenwald und schwarze Sandstrände. Im Kontrast dazu bietet der Süden gold gelbe Sandstrände und eine Reihe ruhiger kleiner Buchten und Meeresnischen mit verstreuten kleinen Inseln. Angenehm erfrischend streichen Passatwinde durch die Farbpaletten von Bougainvilleen, Porzellanrosen, Alamandas und anderen tropischen Blumen. Der Sommer dauert hier das ganze Jahr.
Martinique ist wie Guadeloupe ein französisches Überseedépartement. In der Sprache der Ureinwohner wurde die Insel Madinina (Blumeninsel) genannt, diese Bezeichnung wird auch heute noch oft von den Einheimischen verwendet. Martinique ist ein vollintegrierter Teil des französischen Staates und damit auch Teil der Europäischen Union. 25 km südlich von Martinique liegt die Insel Dominica und 37 km nördlich St. Lucia. Die Insel hat eine Länge von 73 km und eine Breite von 39 km. Die Küstenlinie ist zirka 350 km lang. 6.850 km sind es bis zur Hauptstadt Paris 440 km zur Küste von Venezuela.

Die Insel ist bergig. Im Norden der Insel liegt der Vulkan Montagne Pelée, der eine Höhe von 1.397 m hat. Die Hauptstadt ist Fort-de-France. Die offizielle Sprache ist das Französische. Die Muttersprache der Mehrheit der Bevölkerung ist das Martinique-Kreolische, eine französische Kreolsprache. Beeindruckend ist trotz der fast 7000 Kilometer Entfernung, die Nähe zu Europa. Die Währung ist der Euro und auch das französische Handynetz funktioniert formidable wenn man auf Martinique angekommen ist.