Reykjavík

Am 26. Mai 2007 begann eine unvergessliche Island-Rundreise. Reykjavík war der Ausgangspunkt der Reise, die ich zusammen mit Freunden aus Frankreich (... der besten internationalen Reisegruppe der Welt... ) machte. Wir waren beeindruckt von den unzähligen Naturwundern zwischen FEUER - WASSER und EIS...



Reykjavík(isländisch „Rauchbucht“) ist die Hauptstadt Islands und die am nördlichsten gelegene Großstadt Westeuropas, und gleichzeitig die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt (Breitengrad 64° 08' N, ungefähr 270 km südlich vom Nördlichen Polarkreis, der bei 66° 33' N liegt).



Die isländische Bezeichnung „Rauchbucht“ rührt vermutlich von den Dämpfen der heißen Quellen in der Umgebung her und wird einem Missverständnis des ersten Siedlers Ingólfur Arnarson zugeschrieben. Mit rd.117.000 Einwohnern ist Reykjavík die größte Stadt Islands. Hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung Islands. Die Stadt liegt am Atlantik, genauer gesagt an der Faxaflói-Bucht unterhalb des etwa 900 m hohen Hausberges Esja.

In der Stadt befinden sich die meisten Fakultäten der Universität des Landes und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen sowie ein Hochseehafen.



Mitten in der Stadt liegt ein kleiner See, der Tjörnin. Dieser See ist zugleich auch einer der größten Brutplätze für Wasservögel im Südwesten von Island.



Die "Hallgrímskirkja ist eins der höchsten Gebäude des Landes. Von ihrer Stellung auf einem Hügel überragt sie die Innenstadt.



Die Hallgrímskirkja mit ihrem auffallenden Turm kann als Wahrzeichen der Stadt betrachtet werden. Auf den 74,5 m hohen Turm führt ein Lift und neben dem Öskjuhlíð bietet sich von hier aus die beste Aussicht über die Stadt und oft bis hin zum Snæfellsjökull. Sie wurde nach dem Dichter und evangelischen Pfarrer Hallgrímur Pétursson benannt. Entworfen wurde das Gebäude von dem isländischen Architekten Guðjón Samúelsson. Es dauerte über 40 Jahre (ab 1943), bis die Kirche 1986 eingeweiht wurde.

Auffallend ist die Ähnlichkeit zu Basaltsäulen, die von der Grundgestaltung der Kirchenfassade in den grauen Betonstiften umgesetzt werden. Das sehr helle Innere der Kirche weist reichlich gotische Stilelemente auf. Durch die Kirchenfenster aus durchsichtigem Glas hinter dem Hauptaltar kann man ungewöhnlicherweise Himmel und Wolken sehen.